„Was seid ihr für ein Glück!“

Strahlende Gesichter: Die Münsteraner Bürgermeisterin Karin Reismann (li), Eva Luise Köhler, Lea Berndl, Prof. Dr. Susanne Bechtold-Dalla Pozza, Catharina Zeiske , Tim und Jochen Staudenmeier, Wera Röttgering

Glückliche Preisträger: Catharina Zeiske, Prof. Dr. Susanne Bechtold-Dalla Pozza und Jochen Staudenmeier erhielten den „Herzenswünsche"-Preis 2017. „Wer schwer krank ist, braucht starke Menschen an seiner Seite. Menschen, die sich in besonderen Situationen als besonders erweisen. Sie werden zu persönlichen Helden des Erkrankten. Sie wollen wir ehren", sagte „Herzenswünsche"-Gründerin Wera Röttgering.

"Mein Vater ist mein Held"

Die Krankenschwester aus Dresden und die Ärztin aus München wurden von ihren jungen Patienten Janne, Tom und Lea vorgeschlagen. Tim hatte seinen Vater Jochen nominiert. Von ihm hatte er 2014 eine Niere bekommen: „Mein Vater ist mein Held. Er hat mir sehr viel Kraft gegeben, obwohl es ihm nach der Transplantation viel schlechter ging als mir. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt mit guten Gedanken in die Zukunft schauen kann."

Eva Luise Köhler gratuliert

Bei der Preisverleihung wurde auch das 25-jährige Jubiläum des Vereins gefeiert. „Seit einem Vierteljahrhundert ist der Verein für unzählige kranke Kinder und ihre Familien zu einem Leuchtturm in den Untiefen des Lebens geworden", betonte Eva Luise Köhler, die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten, in ihrer Festrede vor mehr 300 geladenen Gäste – darunter auch viele Kinder und Jugendliche, denen Herzenswünsche erfüllt wurden.

Simon

So wie Simon - ein Herzenswünsche-Kind der ersten Stunde. Mit 11 Jahren verlor der heute 38-Jährige sein rechtes Bein durch einen Tumor im Oberschenkel. Es folgten schwere Jahre mit vielen lebensbedrohlichen Rückschlägen. In dieser Zeit war „Herzenswünsche" e.V. eng an seiner Seite. Simon gratulierte zum Vereinsjubiläum mit einer sehr persönlichen und bewegenden Rede:

„Herzenswünsche hat meinen Krebs nicht besiegt und hat ganz bestimmt nicht mein Bein nachwachsen lassen. Aber ihr habt mir gezeigt, dass ein Leben mit Behinderung glückt und ich auch mit nur einem Bein viel Spaß im Leben haben kann. Was seid ihr für ein Glück. Danke - macht weiter so."

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