Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapien helfen Kindern mit Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen sowie Entwicklungs- und Kommunikationsproblemen. Wichtig sind vor allem der Körperkontakt und die emotionale Zuwendung zwischen Tier und Kind.

Umgang mit den Pferden

„Herzenswünsche" e.V. finanziert in der Berliner Toulouse-Lautrec-Schule die Reittherapie. Schulleiterin Uta Eling: „Die Schüler profitieren sehr von diesem Angebot. Sie lernen, Verantwortung für ‚ihr' Pferd zu übernehmen. Die Tiere werden gestriegelt und geputzt. Der Umgang mit Pferden ist eine wunderbare Möglichkeit, im Kontakt mit dem Tier ganz vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Angefangen vom Fühlen und Streicheln bis hin zum Ausreiten. Dabei erleben die Kinder viele Erfolgsmomente, die ihr Selbstvertrauen stärken. Das ist so wichtig, wenn man mit einem Handicap durch's Leben geht."

Nonverbale Kommunikation

Das therapeutische Reiten hat einen heilpädagogischen Ansatz: Kindern mit schweren chronischen Erkrankungen, aber auch mit Körper- und Lernbehinderungen profitieren davon. Im Zusammensein mit Pferden, beim Reiten und Voltigieren haben die Kinder die Gelegenheit, alle Sinne anzusprechen. Sie lernen mit den unterschiedlichen Temperamenten und Charaktere der Pferde umzugehen und eine nonverbale Kommunikation zu führen.

Ziel ist nicht, das Reiten zu lernen. Vielmehr verhilft der Kontakt zu den Pferden zu neuen Erfahrungen und unterstützt die motorische wie soziale Entwicklung der Kinder. Konzentration und Kooperationsbereitschaft, Toleranz und Rücksichtnahme sind wichtige Lernziele.

Neben individueller Reittherapie finanzieren wir die Reittherapie:
  • in der integrativen Kindertagesstätte Heinrich-Piepmeyer-Haus, Münster
  • in der Toulouse-Lautrec-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Berlin
  • in der Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, München
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Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, München

Schafe, Hühner, Meerschweinchen, Hund und Hase - streicheln, füttern oder einfach nur schauen: Monis kleine Tierfarm kommt ins Außengelände des Kinderspitals und erfreut die kleinen Patienten.

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